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Staufische Pracht und Karfunkelschein

Workshop, Wettbewerb und Ausstellung

Diese Webseite dokumentiert ein Projekt der Stiftung Gold- und Schwäbisch Gmünd, das in Form einer Ausstellung vom 24. Juni bis zum 12. August 2012 im Labor im Chor im Prediger in Schwäbisch Gmünd der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Eine Auswahl der hier gezeigten Arbeiten werden auch vom 23.09 bis 30.09.2012 im Goldschmiedehaus Hanau zu sehen sein.

Die Arbeiten entstanden im Rahmen bzw. in Folge eines Workshops, der während zweier Wochen im August 2011 in Schwäbisch Gmünd im Arenhaus am Marktplatz angeboten wurde. Die Teilnehmerrinnen beschäftigten sich mit der Firmengeschichte und den Hinterlassenschaften der Modeschmuckfirma Richard Prade, die von 1948 bis 1995 in Schwäbisch Gmünd ansässig war. Da der Workshop im zeitlichen Umfeld des 2012 in Schwäbisch Gmünd begangenen Staufer-Jahres stattfand, waren die Teilnehmer gehalten, in ihren Arbeitsergebnissen gestalterisch auch das Mittelalter zu reflektieren.

Die Leitung des Workshops lag in Händen von Beate Eismann, Ulrike Knab, Sabine Klarner, Iris Köhnke und Doris Raymann-Nowak.

Unter den Teilnehmern wurde anlässlich der Ausstellung ein Wettbewerb ausgelobt, welcher von Marianne Döbbelin-Prade und der Firma Swarovski mit Preisen ausgestattet wurde. In der Jury waren: Alexandra Bahlmann, Schmuckkünstlerin aus München, Schmuckdesignerin Andrea Baier als Vertreterin der Firma Swarovski Elements, Marianne Döbbelin-Prade von der Firma Prade, Professor Daniel Kruger, Leiter der Schmuckklasse der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, Dr. Cornelie Ueding, freie Publizistin aus Tübingen, Herausgeberin des Buches Karfunkelschein und Dr. Christianne Weber-Stöber, Geschäftsführerin der Gesellschaft für Goldschmiedekunst in Hanau. Die Preisträger wurden während der Ausstellungseröffnung am 24. Juni bekannt gegeben und mit den Preisen ausgezeichnet. Es wurden 4 Prade- Preise zu je 1000 € vergeben, ein Prade Hauptpreis zu 2000 € und der Preis von Swarovski Elements zu 1000 €.

Die vier Prade Preis erhielten:
Tamara Grüner - Pforzheim,
Alkie Osterland -Schwäbisch Gmünd,
Lourdes Carmelo - Barcelon
Laurence Vedier - Paris.
Der Prade Hauptpreis ging an:
Justine Birkner - Aalen
Der Swarovski Elemets Award ging ebenfalls an Justine Birkner - Aalen.
Die Ausstellung wird durch einen ausführlichen Katalog begleitet.
Gestaltung: Robert Schöne und Maximilian Raymann. Fotografie: Maximilian Raymann.

Der Katalog ist in zwei Variationen erschienen. Dreißig Plakate und das Begleitheft mit den Begründungen der Jury für 20 €

Eine Kassette mit Pradematerialien, dreißig Plakaten und dem Begleitheft mit den Begründungen der Jury für 40 €

Beides ist über die Stiftung Gold und Silberschmiedekunst zu beziehen.